Sie basiert auf
neurophysiologischen Grundprinzipien, die von Sherrington, Hellebrand,
Pavlow u.a. beschrieben wurden. Diese aktive Methode besteht aus
definierten Bewegungsmustern, orientiert an der normalen motorischen
Entwicklung. Die Pattern (Bewegungsmuster) zeigen sich in Halte-
(statisch) und Bewegungsfunktionen (dynamisch) unseres Körpers.
Die
Bewegungsabläufe können groß und deutlich erscheinen. Überwiegend sind
sie für das nicht geübte Auge weniger auffällig, obwohl sie bei
normaler Motorik immer vorhanden sind. Sie verlaufen dreidimensional und
diagonal. Mit diesen definierten Bewegungsmustern und bestimmten Techniken
wird therapeutisch gearbeitet. Techniken bedeuten, daß über Druck, Zug,
Dehnung und Widerstand Extero- und Propriozeptoren stimuliert werden.
In
einer festgelegten Art und Folge durchgeführt, kommt es zu den erwarteten
Reaktionen im Sinne einer vermehrten Muskelkontraktion oder auch
-entspannung (Anbahnung bzw. Erleichterung einer Bewegung).