Nach Schätzungen
der Deutschen Rheuma-Liga leiden in Deutschland rund 800.000 Männer,
Frauen und Kinder
an den Auswirkungen unterschiedlicher Rheumaerkrankungen.
Sie reichen von
der chronischen Polyarthritis (Gelenkrheuma) bis hin zur Fibromyalgie
(Weichteilrheuma).
Zu den häufigsten körperlichen Beeinträchtigungen gehören
Schmerzen im
Bewegungsapparat und Einschränkungen in der Beweglichkeit.
Zu den
wichtigsten konservativen Rheumatherapien gehört die Physiotherapie. Gelenke
werden
entlastet, die
Beweglichkeit gefördert, Schmerzen deutlich gelindert. Physiotherapeuten
beraten
aber auch bei der
Versorgung mit Hilfsmitteln, u.a. Stützschienen und Anziehhilfen.
Diese erleichtern
den Erkrankten die Bewältigung des Alltags. Mit der Minderung der
körperlichen
Einschränkungen helfen Physiotherapeuten auch, die psychische Verfassung
im Gleichgewicht
zu halten. Zur Erhaltung der Handlungsfähigkeit und Aktivität ist die
physiotherapeutischen
Behandlung ein wichtiger Schritt.